Rubin-Quartett

Rubin Quartet

Rubin-Quartett ~ Streichquartett

Das 1992 gegründete Rubin-Quartett, benannt nach dem gleichnamigen Edelstein, ist eine feste Größe im internationalen Musikleben. Das Repertoire der vier Musikerinnen reicht von sämtlichen Haydn-Quartetten über die Werke von Beethoven, Brahms, Schostakowitsch, Debussy und Bartok bis hin zu zeitgenössischer Literatur. Bereits ein Jahr nach seiner Gründung gewinnt das Quartett den ersten Preis beim Internationalen Streichquartettwettbewerb in Bubenreuth/Erlangen, 1997 den Preis für die beste Mozartinterpretation in Evian und 2000 den ersten Preis des Internationalen Streichquartettwettbewerbes der R. Hartung Stiftung. Sein Debüt im Concertgebouw Amsterdam gibt das Quartett 1995. Es folgen regelmäßige Engagements dorthin, u. a. mit Ian Bostridge und Julius Drake. Das Ensemble tritt auf den wichtigen Konzertpodien Europas auf und gastiert auf renommierten Festivals, u. a. in Luberon, Fréjus (Frankreich), Santander, Valladolid (Spanien), Mailand, dem Bremer Musikfest, dem Rheingau-Musikfestival, den Schwetzinger Festspielen und dem Festival "Printemps des Arts de Monte Carlo" (Monaco). 1998 gastieren die vier Musikerinnen beim internationalen "Streichquartett-Event" in Dortmund. Eine Einladung des Oslo Chamber Music Festival 2000/2001 führt sie mit dem Pianisten Andrej Gavrilov zusammen. 2002 beginnt eine Zusammenarbeit mit "Scène Nationale" in Poitiers (Frankreich). Die sechs Streichquartette von Béla Bartók werden dort in öffentlicher Probenarbeit, Meisterkursen, Vorträgen und Konzerten vorgestellt. Komponisten wie Caspar Johannes Walter, Franz Martin Olbrisch und Reinhard Febel schreiben Werke für das Ensemble, die u. a. bei den Tagen für zeitgenössische Kammermusik Witten, dem Festival Wien Modern, den Berliner Festspielen und Musique Action Vandoevre-les Nancy ihre Uraufführung erfahren. Eine enge Zusammenarbeit mit Komponisten wie Helmut Lachenmann, Györgi Kurtág, Silvia Fómina und Sofia Gubaidulina hat dem Ensemble starke künstlerische Impulse mit auf den Weg gegeben, ebenso das Amadeus Quartett, Raphael Hillyer und Prof. Jörg Wolfgang Jahn.

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