EU Baroque Orchestra · Corellis Vermächtnis

Frontcover: Corelli's Legacy
Backcover: Corelli's Legacy
EUR 22,00
CD
Castle Concerts
Corellis Vermächtnis

Barockmusik in historischer Aufführungspraxis
von Arcangelo Corelli und seinen Zeitgenossen

European Union Baroque Orchestra (EUBO)
Konzertmeister & Violin-Solist: Kinga Ujszászi
Künstl. Leitung & Violin-Solist: Riccardo Minasi

Werke von Pietro Castrucci (1679-1752), Giuseppe Valentini (1681-1753), Giovanni Mossi (c.1680-1742), Antonio Maria Montanari (1676-1737), Arcangelo Corelli (1653-1713), Gasparo Visconti (1683-1713) und Francesco Geminiani (1687-1762)

Ein Konzertmitschnitt aus dem Schloss Bad Homburg

CD Audio · DDD · Spielzeit: ca. 80 Minuten
KuK 110 · ISBN 978-3-942801-10-2

Hörproben

Art Movie(s)

Künstler

European Union Baroque Orchestra ~ "Europäisches Barockorchester"
Kulturbotschafter der Europäischen Union

Das European Union Baroque Orchestra (EUBO) ist wie kein anderes Orchester. Jedes Jahr wählt das EUBO eine komplett neue Besetzung aus den besten jungen Barockmusikern Europas. Diese ephemere Existenz macht die Konzerte zu etwas besonderem: Bei den Live-Auftritten kann man die virtuose Leistung der jungen Generation genießen, verbunden mit einem ansteckenden Gefühl der Entdeckung und des Genusses. Mitglieder des EUBO kommen aus ganz Europa, um Erfahrungen zu sammeln und sechs Monate lang miteinander zu spielen. Sie werden dabei von einigen der weltweit führenden Dirigenten der Barockmusik, darunter Lars Ulrik Mortensen, Enrico Onofri, Roy Goodman, Alexis Kossenko, Ton Koopman, Christina Pluhar, Margaret Faultless, Riccardo Minasi, Paul Agnew und Gottfried von der Goltz geleitet. Sie touren durch ganz Europa - sowohl in den berühmtesten Konzertsälen, als auch in Sommer-Festivals am Meer, in Klöstern oder in Kirchen mit winterlicher Atmosphäre. Inmitten dieser europäischen Reisen hat das Orchester an verschiedenen Orten feste Residenzen. Seine Hauptresidenz ist im luxemburgischen Echternach, wo ein Kompetenzzentrum für Barockmusik mit Hilfe lokaler Partner geschaffen wurde. Das Orchester wird von der Europäischen Kommission als Kulturbotschafter unterstützt. "Das EUBO ist", wie EU-Präsident José Manuel Barroso sagt, "ein perfektes Symbol für die Kraft der Integration, ein subtiles und starkes Instrument für die Harmonie zwischen Menschen und Nationen." Das Europäische Barockorchester wird unterstützt vom Kulturprogramm der Europäischen Kommission, der Stadt Echternach in Luxembourg, dem internationalen Musikfestival Echternach, Trifolion Echternach, dem Ministerium für Kultur Luxembourg und dem Early Music Shop.


"Das EUBO hat wesentlich zur Lebendigkeit der Barockensembles in Europa beigetragen..."
Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend

"Selten habe ich auf einer Bühne so viel lebendige Kommunikation zwischen den Musikern gesehen. Dies machte das Konzert des EUBO zu einem kostbaren Juwel.
Die Bühne verströmte Begabung und Talent..."
Hugo Shirley, The Daily Telegraph

European Union Baroque Orchestra 2012:
Violine: Magdalena Cieslak (Poland) ~ Anna Curzon (UK) ~ Dominika Fehér (Hungary) ~ Nadine Henrichs (Germany) ~ Joanna Kaniewska (Poland) ~ Jacek Kurzydło (Poland) ~ Emma Lake (UK) ~ Claudia Norz (Austria) ~ Lena Weckesser (Germany)
Bratsche: Ricardo Cuende Isuskiza (Spain) ~ Magdalena Schenk-Bader (Germany) ~ Annemarie Kosten-Dür (Austria)
Cello: Petr Hamouz (Czech Republic) ~ Lea Rahel Bader (Germany)
Kontrabass: Zaynab Martin (UK)


Theorbe: Francesco Tomasi (Italy)
Cembalo: Jean-Christophe Dijoux (France) ~ Eloy Orzaiz Galarza (Spain)
Konzertmeister & Violin-Solist: Kinga Ujszászi (Hungary)
Künstl. Leitung & Violin-Solist: Riccardo Minasi (Italy)
Generaldirektor: Paul James (UK)
Orchestermanagement: Emma Wilkinson (UK)
Pressemanagement: Noora Heiskanen (Finland)
Cembalo-Techniker: Simon Neal (UK)

Riccardo Minasi, 1978 in Rom geboren, konnte sich als Solist und als Konzertmeister in diversen Ensembles profilieren. Er hat mit wichtigen Musikerpersönlichkeiten konzertiert, darunter Luca Pianca, Viktoria Mullova, Albrecht Mayer, Christophe Coin und Reinhard Goebel. Als Dirigent hat er u.a. mit folgenden Ensembles gearbeitet: Kammerakademie Potsdam, Zürcher Kammerorchester, Balthasar-Neumann-Ensemble, L'Arpa Festante, Recreation-Großes Orchester Graz, Attersee-Akademie Orchester, Ensemble Resonanz, European Union Baroque Orchestra (EUBO), II Complesso Barocco und Helsinki Baroque Orchestra, dessen 1. Kapellmeister er seit 2008 ist.

Reihe & Edition

A

uthentic Classical Concerts zu veröffentlichen, heisst für uns, herausragende Aufführungen und Konzerte für die Nachwelt festzuhalten und zu vermitteln. Denn Künstler, Publikum, Werk und Raum treten in einen intimen Dialog, der in Form und Ausdruck - in seiner Atmosphäre - einmalig und unwiederbringlich ist. Diese Symbiose, die Spannung der Aufführung dem Hörer in all ihren Facetten möglichst intensiv erlebbar zu machen, indem wir die Konzerte direkt in Stereo-Digital aufzeichnen, sehen wir als Ziel, als Philosophie unseres Hauses. Das Ergebnis sind einzigartige Interpretationen von musikalischen und literarischen Werken, schlichtweg - audiophile Momentaufnahmen von bleibendem Wert. Blühende Kultur, dem Publikum vor Ort und nicht zuletzt auch Ihnen zur Freude, sind somit jene Werte, welche wir in unseren Editionen und Reihen dokumentieren.
Erhaltenswertes und hörenswert Neues, musikalische Kostbarkeiten aus Tradition und Avantgarde - beides undenkbar ohne den Nährboden Europa - dokumentieren wir an historischer Stelle in unseren Produktionen aus der Reihe "Castle Concerts".

Andreas Otto Grimminger & Josef-Stefan Kindler, K&K Verlagsanstalt

Werke, Sätze & Titelliste

Pietro Castrucci (1679-1752):
Concerto Grosso in D-Dur, Op. 3 Nr. 12
1. I: Introduzione: Allegro ~ 2. II: Adagio Andantino
3. III: Allegro ~ 4. IV: Gavotta Andante
5. V: Finale con Eco: Andantino

Giuseppe Valentini (1681-1753):
Concerto für Vier Violinen, Bratsche und Cello in A-Moll, Op. 7 Nr. 11
6. I: Largo ~ 7. II: Allegro
8. III: Grave ~ 9. IV: Allegro
10. V: Presto ~ 11. VI: Adagio
12. VII: Allegro Assai
Solisten: Jacek Kurzyd³o, Anna Curzon, Dominika Fehér, Claudia Norz, Ricardo Cuende Isuskiza, Petr Hamouz

Giovanni Mossi (c.1680-1742):
Concerto Grosso in E-Moll, Op. 4 Nr. 11
13. I: Allegro ~ 14. II: Adagio
15. III: Allegro

Antonio Maria Montanari (1676-1737):
Concerto Grosso in A-Dur
16. I: Adagio ~ 17. II: Allegro
18. III: Grave ~ 19. IV: Vivace

Arcangelo Corelli (1653-1713):
Concerto Grosso in B-Dur, Op.6 Nr.11
20. I: Preludio: Andante Largo
21. II: Allemanda: Allegro - Adagio - Largo
22. III: Sarabanda: Largo
23. IV: Giga: Vivace

Gasparo Visconti (1683-1713):
Konzert für Zwei Violinen in B-Dur
24. I: Allegro ~ 25. II: Grave
26. III: Presto Sempre Staccato
Solisten: Riccardo Minasi, Kinga Ujszászi

Francesco Geminiani (1687-1762):
Concerto Grosso Op. 3 Nr. 12 "La Follia"
after Corelli Op. 5 No. 12
27. I: Adagio ~ 28. II: Allegro
29. III: Adagio ~ 30. IV: Vivace - Allegro
31. V: Andante ~ 32. VI: Allegro
33. VII: Adagio ~ 34. VIII: Allegro
35. IX: Adagio ~ 36. X: Allegro


Konzertdatum: 14. Oktober 2012
Ein Konzertmitschnitt aus dem Schloss Bad Homburg, dokumentiert und produziert von Andreas Otto Grimminger & Josef-Stefan Kindler.
Tonmeister: Andreas Otto Grimminger.
Mastering: Andreas Otto Grimminger & Josef-Stefan Kindler.
Photography: Josef-Stefan Kindler.
Artwork & Coverdesign: Josef-Stefan Kindler.

Review

Recommended music, performance, engineering and unique concept
The playing is very fine and the energy of the live performance is palpable. The recording does give a sense of the intimacy of the venue; we are up quite close to the performers... Recommended for the music, performances, engineering and a very unique concept...
Expedition Audio - Music that deserves to be heard

Review

Ein Sog, der unmittelbar fasziniert...
Unter dem Titel »Corelli's Legacy« hat die K&K Verlagsanstalt einen Konzertmitschnitt des European Union Baroque Orchestra (EUBO) von 2012 aus dem Bad Homburger Schloss herausgebracht (KuK 110, 2013). Dem Orchester, das sich jedes Jahr in neuer Besetzung mit jungen Musikern aus ganz Europa zusammenfindet, ist ein frischer, direkter Klang eigen. Hier bettet es das Concerto grosso B-Dur, op. 6 Nr. 11 von Arcangelo Corelli in sechs weitere Konzerte italienischer Komponisten der Nachfolgegeneration ein: von Pietro Castrucci, Antonio Maria Montanari, Giovanni Mossi, Giuseppe Valentini und Gasparo Visconti. In Francesco Geminianis Concerto grosso op. 3 Nr.12 »La Follia« nach Corellis Variationen für Violine und Basso continuo op. 5 Nr. 12, mit dem die Zusammenstellung von Werken des Lehrers und seiner nachweislichen bzw. mutmaßlichen Schüler schließt, zeigt sich der Bezug zu Corelli am deutlichsten. Unter Leitung von Riccardo Minasi, der unter anderem in den Violinsoli zu hören ist, musizieren die insgesamt 20 Instrumentalisten (Streicher, Theorbe und Cembali) mit einheitlichem Duktus, bei dem die Lebendigkeit der Musik oberste Priorität hat. So entwickelt nicht zuletzt Geminianis Variationenwerk in der Interpretation des EUBO einen Sog, der unmittelbar fasziniert.
Almut Jedicke in DIE TONKUNST
Magazin für Klassische Musik & Musikwissenschaft

Review

Ein Katalog der Musikrichtungen im Europa des beginnenden 18.Jhd
Kundenbewertungen: 5 von 5 Sternen

Ein Blick in Arcangelo Corellis Werkstatt, denn auf dieser CD präsentieren sich neben dem Meister selbst seine Schüler, die sich über ganz Europa verteilten und natürlich auch lokale Stilelemente übernahmen, so dass die CD gleichzeitig einen Katalog der verschiedenen Musikrichtungen im Europa des beginnenden 18. Jahrhunderts darstellt. Aber alle zusammengehalten durch denselben „Filter“ der Corellischen Violinschule. Vorgetragen von dem European Union Baroque Orchestra, dass sich jedes Jahr aus den besten jungen Barockmusikern Europas neu zusammensetzt und sich als Kulturbotschafter der Europäischen Union versteht.
JPC Online

Ein Katalog der Musikrichtungen im Europa des beginnenden 18.Jhd

ReviewKundenbewertungen: 5 von 5 Sternen
Ein Blick in Arcangelo Corellis Werkstatt, denn auf dieser CD präsentieren sich neben dem Meister selbst seine Schüler, die sich über ganz Europa verteilten und natürlich auch lokale Stilelemente übernahmen, so dass die CD gleichzeitig einen Katalog der verschiedenen Musikrichtungen im Europa des beginnenden 18. Jahrhunderts darstellt. Aber alle zusammengehalten durch denselben „Filter“ der Corellischen Violinschule. Vorgetragen von dem European Union Baroque Orchestra, dass sich jedes Jahr aus den besten jungen Barockmusikern Europas neu zusammensetzt und sich als Kulturbotschafter der Europäischen Union versteht.
JPC Online

Ein Sog, der unmittelbar fasziniert...

ReviewUnter dem Titel »Corelli's Legacy« hat die K&K Verlagsanstalt einen Konzertmitschnitt des European Union Baroque Orchestra (EUBO) von 2012 aus dem Bad Homburger Schloss herausgebracht (KuK 110, 2013). Dem Orchester, das sich jedes Jahr in neuer Besetzung mit jungen Musikern aus ganz Europa zusammenfindet, ist ein frischer, direkter Klang eigen. Hier bettet es das Concerto grosso B-Dur, op. 6 Nr. 11 von Arcangelo Corelli in sechs weitere Konzerte italienischer Komponisten der Nachfolgegeneration ein: von Pietro Castrucci, Antonio Maria Montanari, Giovanni Mossi, Giuseppe Valentini und Gasparo Visconti. In Francesco Geminianis Concerto grosso op. 3 Nr.12 »La Follia« nach Corellis Variationen für Violine und Basso continuo op. 5 Nr. 12, mit dem die Zusammenstellung von Werken des Lehrers und seiner nachweislichen bzw. mutmaßlichen Schüler schließt, zeigt sich der Bezug zu Corelli am deutlichsten. Unter Leitung von Riccardo Minasi, der unter anderem in den Violinsoli zu hören ist, musizieren die insgesamt 20 Instrumentalisten (Streicher, Theorbe und Cembali) mit einheitlichem Duktus, bei dem die Lebendigkeit der Musik oberste Priorität hat. So entwickelt nicht zuletzt Geminianis Variationenwerk in der Interpretation des EUBO einen Sog, der unmittelbar fasziniert.
Almut Jedicke in DIE TONKUNST
Magazin für Klassische Musik & Musikwissenschaft

Recommended music, performance, engineering and unique concept

ReviewThe playing is very fine and the energy of the live performance is palpable. The recording does give a sense of the intimacy of the venue; we are up quite close to the performers... Recommended for the music, performances, engineering and a very unique concept...

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