CORELLI

Corelli
Corelli

Arcangelo Corelli

Komponist
Lebenszeit: 1653 - 1713
Land: Italien
Musikepoche » Barock
EU Baroque Orchestra · Corellis VermächtnisEU Baroque Orchestra · Corellis Vermächtnis
Castle Concerts
Corellis Vermächtnis
Barockmusik in historischer Aufführungspraxis
von Arcangelo Corelli und seinen Zeitgenossen,
gespielt vom European Union Baroque Orchestra (EUBO)
Konzertmeister & Violin-Solist: Kinga Ujszászi
Künstl. Leitung & Violin-Solist: Riccardo Minasi
Werke von Pietro Castrucci (1679-1752), Giuseppe Valentini (1681-1753),
Giovanni Mossi (c.1680-1742), Antonio Maria Montanari (1676-1737),
Arcangelo Corelli (1653-1713), Gasparo Visconti (1683-1713)
und Francesco Geminiani (1687-1762)
Ein Konzertmitschnitt aus dem Schloss Bad Homburg
HD-Aufnahme · DDD · Spielzeit: ca. 80 Minuten
KuK 110 · ISBN 978-3-942801-10-2
CD
EUR 22,00SpotifyDeezerGoogle PlayApple MusiciTunes MasteredFor...AmazoneClassical HDQobuz HDPresto Classical HDReview

Recommended music, performance, engineering and unique concept

The playing is very fine and the energy of the live performance is palpable. The recording does give a sense of the intimacy of the venue; we are up quite close to the performers... Recommended for the music, performances, engineering and a very unique concept...

Expedition Audio - Music that deserves to be heard

Review

Ein Sog, der unmittelbar fasziniert...

Unter dem Titel »Corelli's Legacy« hat die K&K Verlagsanstalt einen Konzertmitschnitt des European Union Baroque Orchestra (EUBO) von 2012 aus dem Bad Homburger Schloss herausgebracht (KuK 110, 2013). Dem Orchester, das sich jedes Jahr in neuer Besetzung mit jungen Musikern aus ganz Europa zusammenfindet, ist ein frischer, direkter Klang eigen. Hier bettet es das Concerto grosso B-Dur, op. 6 Nr. 11 von Arcangelo Corelli in sechs weitere Konzerte italienischer Komponisten der Nachfolgegeneration ein: von Pietro Castrucci, Antonio Maria Montanari, Giovanni Mossi, Giuseppe Valentini und Gasparo Visconti. In Francesco Geminianis Concerto grosso op. 3 Nr.12 »La Follia« nach Corellis Variationen für Violine und Basso continuo op. 5 Nr. 12, mit dem die Zusammenstellung von Werken des Lehrers und seiner nachweislichen bzw. mutmaßlichen Schüler schließt, zeigt sich der Bezug zu Corelli am deutlichsten. Unter Leitung von Riccardo Minasi, der unter anderem in den Violinsoli zu hören ist, musizieren die insgesamt 20 Instrumentalisten (Streicher, Theorbe und Cembali) mit einheitlichem Duktus, bei dem die Lebendigkeit der Musik oberste Priorität hat. So entwickelt nicht zuletzt Geminianis Variationenwerk in der Interpretation des EUBO einen Sog, der unmittelbar fasziniert.

Almut Jedicke in DIE TONKUNST
Magazin für Klassische Musik & Musikwissenschaft

Review

Ein Katalog der Musikrichtungen im Europa des beginnenden 18.Jhd

Kundenbewertungen: 5 von 5 Sternen
Ein Blick in Arcangelo Corellis Werkstatt, denn auf dieser CD präsentieren sich neben dem Meister selbst seine Schüler, die sich über ganz Europa verteilten und natürlich auch lokale Stilelemente übernahmen, so dass die CD gleichzeitig einen Katalog der verschiedenen Musikrichtungen im Europa des beginnenden 18. Jahrhunderts darstellt. Aber alle zusammengehalten durch denselben „Filter“ der Corellischen Violinschule. Vorgetragen von dem European Union Baroque Orchestra, dass sich jedes Jahr aus den besten jungen Barockmusikern Europas neu zusammensetzt und sich als Kulturbotschafter der Europäischen Union versteht.

JPC Online

Review

HI-RES AUDIO

Diese Publikation wurde von Qobuz mit dem HI-RES AUDIO ausgezeichnet

November 2013

Royal Christmas: Joy to the WorldRoyal Christmas: Joy to the World
Royal Christmas
Joy to the World
Barocke Weihnacht am englischen Hofe
mit dem Ensemble Nel Dolce
Werke von Henry Purcell (1659-1695), Georg Friedrich Händel (1685-1759),
Nicola Antonio Porpora (1686-1768), Nicola Matteis (1650-1713),
John Dowland (1563-1626), Heinrich Ignaz Franz von Biber (1644-1704),
Gottfried Keller (1650-1704), Pierre Prowo (1697-1757) & Arcangelo Corelli (1653-1713)
Stephanie Buyken (Blockflöten & Gesang) · Olga Piskorz (Violine)
Harm Meiners (Cello) · Flóra Fábri (Cembalo)
Ein Konzertmitschnitt aus dem Schloss Bad Homburg
HD-Aufnahme · DDD · Spielzeit: ca. 60 Minuten
CD
EUR 22,00Review

Knisternd elektrisierend - Geschmeidig und glasklar

Knisternd elektrisierend
Mit "Joy to the World" präsentierte das Barockensemble "Nel Dolce" dem Publikum im stimmungsvollen Ambiente der Schlosskirche ein sehr britisches Weihnachtskonzert.
Seit über zehn Jahren bieten die "Castle Concerts" (früher: Musik im Schloss) im stimmungsvollen Ambiente der barocken Schlosskirche anspruchsvolle Klassik- und Jazzkonzerte an. Jetzt wurden unter dem Titel „Joy to the World“ die Zuhörer an den englischen Hof entführt. Denn die Programmabfolge hätte so oder ähnlich auch im hochbarocken London am Hofe als Weihnachtskonzert stattfinden können.
Ausnahmslos waren Musiker mit starkem Bezug zu England ausgewählt worden, das in der Zeit zwischen 1600 und 1750 als kulturelle Metropole galt. Hier wirkten Henry Purcell, Georg F. Händel und sein erbitterter Rivale Nicola Popora, der weniger bekannte Geigenvirtuose und Komponist Nicola Matteis und, als ältester Vertreter, John Dowland.
Mit Stephanie Buyken (Blockflöten und Gesang), Olga Piskorz (Barockgeige), Harm Meiners (Cello) und am Cembalo Flora Fabri haben sich vier Profimusiker und leidenschaftliche Künstler zusammengefunden, die diese "alte" Musik in ihrer Vitalität und Attraktivität erklingen lassen konnten. Keine langweilige höfische Unterhaltungsmusik war da zu hören, sondern knisternd elektrisierende Energie, als mit Purcells Prelude in strahlender D-Dur-Fanfare das Konzert eröffnet wurde. Wer hätte gedacht, dass eine Sopran-Blockflöte eine Trompete ersetzen kann, ohne die Geige zu überdecken?
In der Triosonate F-Dur für Altblockflöte, Violine und Basso continuo von Händel verschmolz das Ensemble in einem ausgefeilten Zusammenspiel, das dennoch den einzelnen Stimmen Vortritt ließ, so dass ein fließend sich änderndes Klangbild entstand. Der vibratoarme weiche Sound der originalen Barock-Instrumente mit den tief gestimmten Darmsaiten ergänzte sich wunderbar mit der voll und warm klingenden, jedoch nicht dominierenden Altflöte und trug so die Grundstimmung der "ruhigen Besinnlichkeit" des Anfangssatzes. Das Cembalo unterstützte feinfühlig; zusammen mit dem Cello gab es unaufdringliche Tiefe und Fülle.
Geschmeidig und glasklar
In den ausgewählten Werken hatte das Cello aber nicht nur die Bass-Funktion inne; es trat oft genug als gleichgewichtiger Dialog-Partner auf oder übernahm sogar in Poporas Trio-Sonate - gegen jeglichen Brauch - die solistische Rolle. Das geschmeidige und glasklare Spiel von Harm Meiners auch in schnellen Passagen wurde gerahmt von Violine und Cembalo, die als Mini-Orchester begleiten durften.
Ihren solistischen Auftritt hatte aber auch die Violine. Heinrich Ignaz Franz Biber, wie Matteis ein begnadeter Geigenvirtuose, schrieb 15 Rosenkranz- und Mysteriensonaten, für die Stationen aus dem Leben Jesu Inspirationsquelle waren. Olga Piskorz hatte diejenige mit dem Titel "Die Geburt Christi" ausgewählt und war so mit der besonderen Schwierigkeit konfrontiert, eine Musik zum Leben zu erwecken, die eine umgestimmte Geige voraussetzt. Ihrem Spiel allerdings merkte man keinerlei Mühe oder Intonationstrübung an, sie spielte virtuos über die Saiten und in Doppelgriffen, klangschön und genau.
Stephanie Buykens spielte nicht nur unglaublich finger- und zungenfertig auf ihren Flöten, ihr lebhafter, runder und feinschwingender Sopran war zudem in drei kurzen (zu kurzen!) Liedern zu bewundern - wie im inspirierten "Joy to the World" von Händel. Die Stimme ist doch immer noch das direkteste Instrument. Zum Abschluss ertönte das "Weihnachtskonzert" von Arcangelo Corelli. In kammermusikalischer Besetzung entstanden lebhafte Musik-Bilder, gefolgt von der sanft wiegenden Pastorale, einer feinen Hirtenmusik, die das Publikum in der Schlosskirche mit heftigem Applaus honorierte.

Die Frankfurter Neue Presse über dieses Konzert am 16.12.2014

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