Streichquartette

Musik-Genre
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Streichquartette von Veress & BeethovenStreichquartette von Veress & Beethoven
Veress & Beethoven
Streichquartette
Das Orpheus Quartett spielt
Franz Schubert: Streichquartett c-Moll, D 703
Ludwig van Beethoven: Streichquartett op. 59 No.2, e-Moll
Sandor Veress: Streichquartett No. I
Charles-André Linale - 1. Violine · Emilian Piedicuta - 2. Violine
Emile Cantor - Bratsche · Laurentiu Sbarcea - Cello
Ein Konzertmitschnitt aus dem UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Maulbronn
DDD · ca. 60 Minuten
CD
EUR 22,00SpotifyDeezerNapsterGoogle PlayAmazon.de MusikTidalReview

Meisterhafte Interpretationen

Das Orpheus Quartett, ein seit 1987 bestehendes, international renommiertes Ensemble, war im Laienrefektorium des Klosters Maulbronn zu hören und bot einen hochrangigen musikalischen Genuss. Dabei ließ das Orpheus Quartett in der Gründerbesetzung Charles-André Linale und Emilian Piedicuta (Violinen), Emile Cantor (Viola) und Laurentiu Sbarcea (Violoncello) mit seinen qualitätsvollen Darbietungen keinerlei Enttäuschung aufkommen, obschon die vier Musiker mit einem unbekannten Werk von Sandor Verres (1907-1992) das Konzert einleiteten, das in seinem Charakter als ziemlich spröde und sperrig empfunden werden konnte. Der Komponist schuf sein dreisätziges Streichquartett Nummer eins in den Jahren 1929 und 1931.
Die beiden Ecksätze klingen hart und bisweilen auch schon atonal, der Mittelsatz jedoch entfaltete weitgespannte Melodik. Für das Orpheus-Quartett war das Werk eine lohnende künstlerische Aufgabe, denn es konnte damit vom ersten Takt an seine kraftvolle, überaus intensive Werksgestaltung mit resolutem Bogenstrich unter Beweis stellen. Mit Schubert und Beethoven wurde das Konzert des Orpheus Quartetts fortgesetzt. Der Satz eines von Franz Schubert im Dezember 1820 begonnenen, jedoch nie vollendeten Streichquartetts in c-Moll (D 703) gestaltete das Ensemble sehr glutvoll und in angemessen schreitendem Tempo. Das Streichquartett Nummer 2, e-Moll, Opus 59, 1806 von Ludwig van Beethoven komponiert, stellte für das Orpheus Quartett erneut eine großartige Gelegenheit dar, eine mit Energie geladene Wiedergabe auszuführen. Die kompositorische Raffinesse kam dabei subtil zur Geltung und auch die innige, bisweilen geheimnisvoll klingende Melodik des Adagios breiteten die vier hochkarätigen Musiker feinstimmig aus. Auch dieser Programmteil erhielt damit meisterhafte Interpretationen.

Rudolf Wesner über dieses Konzert in der Pforzheimer Zeitung

Review

A terrific performance...

A terrific performance and the equally rare chance to hear one of Europe's most thoughtful Ensembles
Sándor Veress has been overshadowed by his Hungarian compatriots, but on the rare occasions when I encounter his music I always find it worth hearing. His First Quartet, premiered in Prague in 1935 but written four years earlier, is demonstrably from the same soil as Bartók and Kodály, but quite individual. Its first movement is in slow-fast-slow form, after which comes an Andante and finally a highly rhythmic Vivo. The German based Orpheus Quartet gives a terrific performance to end this concert, recorded live in the convent at Maulbronn... The disc is worth pursuing for the rare Veress and the equally rare chance to hear one of Europe´s most thoughtful ensembles. Since the disc was made, the Orpheus has changed its second violinist and we have had the appalling news of the death of leader Charles-André Linale.

Tully Potter, The Strad UK

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