DANZI: Bläserquintett in G-Moll, Op. 56, Nr. 2

Track

Cover
EUR 3,60
Franz Danzi (1770-1827):
Bläserquintett in G-Moll, Op. 56, Nr. 2

gespielt von der Kammervereinigung Berlin

Ein Konzertmitschnitt aus dem UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Maulbronn

DDD · Gesamtpielzeit: 13 Min. 33 Sek.
Digitales Album · 4 Tracks

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von Franz Danzi, gespielt von der Kammervereinigung Berlin
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Werk(e) & Aufführung

F

ranz Danzi, ein Zeitgenosse Beethovens, ist der Sohn des italienischen Cellisten Innocenzo Danzi, einem Mitglied der berühmten Mannheimer Kapelle unter Johann Stamitz. Bereits im Alter von 15 Jahren trat Franz Danzi ebenfalls als Cellist diesem Orchester bei. 1798, nachdem er einige Jahre mit seiner Frau, der Sängerin Margarethe Marchand, das europäische Ausland bereist hatte, wurde Danzi als Vizekapellmeister nach München berufen, wo er u.a. seine Oper "Iphigenie in Aulis" uraufführte. Von 1807 bis 1812 wirkte Franz Danzi als Hofkapellmeister und Lehrer des Königlichen Kunstinstituts in Stuttgart, bevor er 1812 einem Ruf nach Karlsruhe folgte, wo kurz zuvor ein neues Hoftheater im klassizistischen Stil erbaut worden war. Hier hörte man unter seiner Leitung u.a. Webers "Freischütz" sowie Werke von Mozart, Beethoven und Cherubini. Das vorliegende Quintett entstand während Danzis Karlsruher Zeit und ist wie die beiden anderen Werke des Op.56 seinem in Paris lebenden Komponistenkollegen Anton Reicha gewidmet. Wie bei all seinen Bläserquintetten hält sich Danzi auch hier strikt an die viersätzige Satzfolge. Besondere Beachtung findet dabei das Menuett, das bei auffallend raschem Zeitmass auch die letzte Bindung an den höfischen Tanzsatz abgestreift hat und mit seinem Trio zeitüblichen Volksmusik-Intonationen Raum gibt.

Künstler

E

rst aus einer homogen geschlossenen Klangbildung heraus kann solistisches Musizieren wachsen. Diese stilistische Konzeption prägt das Ensemble seit seiner Gründung im Jahre 1984. Anfangs unter Anleitung ihres damaligen Mentors Prof. Eberhardt Grünenthal erarbeiteten sich die fünf jungen Musiker - damals noch Studenten an der Berliner Musikhochschule “Hanns Eisler” - innerhalb kürzester Zeit ein umfangreiches Repertoire aus Standardwerken der Quintett-Literatur sowie weniger bekannten Kompositionen auch der Neuen Musik. Seit 1989 betreut von dem Detmolder Professor Michael Höltzel kann das Ensemble neben zahlreichen nationalen und internationalen Konzertreisen auf etliche Wettbewerbspreise verweisen, darunter u.a. Auszeichnungen bei den ARD-Wettbewerben in München 1989 und 1993 sowie den 1.Preis des Deutschen Musikwettbewerbs Bonn 1991. Heute besetzen die Mitglieder der Kammervereinigung Berlin führende Positionen in namhaften Orchestern - wie der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem Orchester der Komischen Oper Berlin, der Staatskapelle Berlin oder dem Orchester der Bayreuther Festspiele - und sind freischaffend als Solisten tätig.

Ensemble:
Iris Jess (Querflöte) · Gudrun Reschke (Oboe)
Alexander Roske (Klarinette) · Bodo Werner (Horn)
Mathias Baier (Fagott)

Reihe & Edition

A

uthentic Classical Concerts zu veröffentlichen, heisst für uns, herausragende Aufführungen und Konzerte für die Nachwelt festzuhalten und zu vermitteln. Denn Künstler, Publikum, Werk und Raum treten in einen intimen Dialog, der in Form und Ausdruck - in seiner Atmosphäre - einmalig und unwiederbringlich ist. Diese Symbiose, die Spannung der Aufführung dem Hörer in all ihren Facetten möglichst intensiv erlebbar zu machen, indem wir die Konzerte direkt in Stereo-Digital-HD aufzeichnen, sehen wir als Ziel, als Philosophie unseres Hauses. Das Ergebnis sind einzigartige Interpretationen von musikalischen und literarischen Werken, schlichtweg - audiophile Momentaufnahmen von bleibendem Wert. Blühende Kultur, dem Publikum vor Ort und nicht zuletzt auch Ihnen zur Freude, sind somit jene Werte, welche wir in unseren Editionen und Reihen dokumentieren.

Die Konzerte im UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Maulbronn, bieten in vielfacher Hinsicht die idealen Voraussetzungen für unser Bestreben. Es ist wohl vor allem die Atmosphäre in den von romantischem Kerzenlicht erhellten Gewölben, der Zauber des Klosters in seiner unverfälschten sakralen Ausstrahlung und Ruhe, die in ihrer Wirkung auf Künstler und Publikum diese Konzerte prägen. Renommierte Solisten und Ensembles der großen internationalen Bühnen sind gerne und vor allem immer wieder hier zu Gast - genießen es in der akustisch und architektonisch vollendeten Schönheit des Weltkulturerbes in exquisiten Aufführungen weltliche und sakrale Werke darzubieten, die wir in unserer Edition Kloster Maulbronn dokumentieren.

Andreas Otto Grimminger & Josef-Stefan Kindler, K&K Verlagsanstalt

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