Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg

Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg
Orchester

Das Orchester, 1990 von Absolventen des St. Petersburger "Rimsky-Korsakoff-Konservatoriums" gegründet, demonstriert eindrucksvoll das unerschöpfliche Reservoir an musikalischen Talenten sowie den hohen instrumentalen Ausbildungsstandard seines Heimatlandes. In jüngster Zeit hat das Orchester seine Tätigkeit erfolgreich nach Westeuropa ausgedehnt. Seine umjubelten Tourneen mit Mstislav Rostropovitch, Igor Oistrakh, Mikis Theodorakis, Nina Corti und Giora Feidman ebenso wie mit Opern- und Ballettsolisten des Moskauer Bolschoi-Theaters und der St. Petersburger Mariinski-Oper fanden internationale Beachtung. Auftritte in den Metropolen Paris, Rom, Madrid, Amsterdam, London, Frankfurt, München und Leipzig sowie bei verschiedenen Festivals bestätigen den außerordentlichen Rang des Orchesters.
Louis Spohr · Die letzten DingeLouis Spohr · Die letzten Dinge
Louis Spohr (1784-1859):
Die letzten Dinge
Oratorium nach Worten der Heiligen Schrift
Gesamtaufnahme der deutschsprachigen Originalfassung von 1826
mit Miriam Meyer (Sopran), Ursula Eittinger (Mezzo-Sopran),
Marcus Ullmann (Tenor), Josef Wagner (Bass),
Kantorei Maulbronn, Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg
Künstlerische Leitung: Jürgen Budday.
Ein Konzertmitschnitt aus der Kirche des
UNESCO-Weltkulturerbes Kloster Maulbronn
HD-Aufnahme · DDD · ca. 81 Minuten
CD
EUR 22,00SpotifyDeezerApple MusicAmazon.de MusikTidaliTunes MasteredFor...Qobuz HDeClassical HDPresto Classical HDHD TracksReview

***** Eine selten schöne Aufnahme

Eine tolle Aufnahme eines leider viel zu selten aufgeführten und eingespielten Werkes mit einer großartigen Sopranistin Miriam Meyer. Unbedingte Kaufempfehlung!

Björn Waide bei Amazon.de

Review

***** Überzeugender Einsatz für eine Rarität

Das im 19. Jahrhundert populäre Werk stellt eine wichtige Bereicherung der oratorischen Literatur dar, das in der jüngeren Vergangenheit wieder etwas häufiger aufgeführt wird. Der Mitschnitt aus der Maulbronner Klosterkirche (kuk 22) unter dem aufmerksamen Dirigenten Jürgen Budday, dem künstlerischen Leiter der Maulbronner Klosterkonzerte, kann sich auf die sichere Chorleistung der Kantorei Maulbronn stützen, die ausgewogen und kompakt agiert. Dem steht auch die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg in nichts nach. Die russischen Musiker finden einen überzeugenden Zugang zur Musik Spohrs, die von Einfallsreichtum einem souveränen Kompositionshandwerk geprägt ist. Auch das Solistenensemble dieses gut klingenden Mitschnitts trägt viel zum positiven Eindruck der CD bei. Markus Ullmanns nie forcierter, heller Tenor ist geschmeidig und ausdrucksstark, souverän auch die Sopranistin Miriam Meyer. An Ausdruckskraft steht ihr die Mezzosopranistin Ursula Eittinger ebenso wenig nach wie der Bass Josef Wagner.

Thomas Weiss, Pforzheimer Zeitung

Review

Die packende Maulbronner Aufführung ist ein einziges Plädoyer für dieses Werk

Eine oratorische Rarität, die es wahrlich verdient hat, der Vergessenheit entrissen zu werden, ist Louis Spohrs Oratorium "Die letzten Dinge" nach Worten der Bibel. In der deutschsprachigen Originalfassung von 1826 wurde es von der Kantorei Maulbronn, der Kammerphilharmonie St. Petersburg und einem erlesenen Solistenquartett in der Maulbronner Klosterkirche aufgeführt - und zum Glück mitgeschnitten. Das Werk nach von Friedrich Rochlitz in eigenwilliger Weise zusammen gestellten Worten aus der Offenbarung des Johannes ist ein eindrucksvolles und bildgewaltiges Tongemälde, das das Ende der Welt und die Vision des himmlischen Jerusalem mit romantischer Innigkeit und Emphase in Töne fasst. Der Violinvirtuose Spohr erweist sich hier als meisterlicher und sehr ausdrucksstarker Komponist. Die packende Maulbronner Aufführung ist ein einziges Plädoyer für dieses Werk.

Dr. Karl Georg Berg, Die Rheinpfalz

Review

***** Die Wirkung war außerordentlich!

Spohr selbst schreibt über die gelungene Uraufführung dieses Oratoriums, die am Karfreitag 1826 unter einem mit 600 Glaslampen beleuchteten Kreuz in Kassel stattfand: "Die Wirkung war außerordentlich! Nie hatte ich diese Genugtuung gehabt!". Zahlreiche weitere Aufführungen dokumentieren, dass sich dieses heute wenig bekannte Oratorium im 19. Jahrhundert großer Beliebtheit erfreute. Kennen lernen kann man es auf dieser hervorragenden Einspielung mit der Kantorei Maulbronn und der Kammerphilharmonie St. Petersburg unter der Leitung von Jürgen Budday...

A. Rainer in CLASSaktuell, Ausgabe 2011/Nr.1 - Association of Classical Independents in Germany

Review

***** Melodik und klangliche Schönheit

Spätklassisch anmutende Klänge, die an mancher Stelle einer Beethoven-Sinfonie ähneln - so tritt einem die instrumentale Einleitung des Oratoriums über das Ende der Welt entgegen. Und diese Klänge sind durchaus heiter! Der Geigenvirtuose und Komponist Louis Spohr (1784-1859) schuf das Werk in den Jahren 1825/26 in Kassel, die Zusammenstellung der Bibeltexte (wie man es bereits von Händels Messias kennt) stammt von Johann Friedrich Rochlitz (1769-1842).
Der Anfangschor ist, wie überwiegend der gesamte erste Teil, ein heiteres Loblied auf Gott, im Wechselgesang von Sopran und Bass wiederholt sich mehrfach der homophone Kehrvers des Chorsatzes. Das Werk zielt stark auf Melodik und klangliche Schönheit ab. Rezitative sind mit einem reichen Instrumentalteppich versehen, meist mit Iyrischem Melos. Kunstvolle Arien sucht man jedoch vergebens: Solopassagen sind in die Chornummern eingewoben, Rezitative werden gerne im Duett geführt. Eigentlich sind es Ariosi. Die Instrumentalparts wecken bisweilen Erinnerungen an Webers Wolfsschluchtszene aus dem Freischütz. Im ganzen ein angenehm anzuhörendes, nicht sehr bekanntes Werk zwischen den Epochen Klassik und Romantik.

D. Rilling in Operapoint (Magazin für Oper und Konzert)

Review

Qobuz Hi-Res Audio

Von Qobuz im März 2012 mit dem "Hi-Res Audio" ausgezeichnet.

Qobuz

Max Bruch · MosesMax Bruch · Moses
Max Bruch:
M O S E S, Op. 67
Oratorium in vier Teilen und deutscher Sprache
mit Peter Lika, Birgitte Christensen,
Stefan Vinke, der Kantorei Maulbronn
und der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg
Künstlerische Leitung: Jürgen Budday
Ein Konzertmitschnitt aus der Kirche des
UNESCO-Weltkulturerbes Kloster Maulbronn
HD-Aufnahme · DDD · Doppel-Album · ca. 120 Minuten
2 CD
EUR 33,00SpotifyDeezerApple MusicAmazon.de MusikTidaliTunes MasteredFor...eClassical HDPresto Classical HDQobuz HDPrime Phonic HDReview

An excellent project and a grandiose Performance

K&K is not a label that comes readily to mind, but after listening to this version of Bruch's Oratorio, it is certainly one that should be given more scrutiny. German based, it is totally devoted to publishing outstanding concerts of mostly sacred works recorded live in the natural ambience of Maulbronn Monastery.
The aim of all this is to make the listener experience the intensity, not only of the music but of the occasion as well. Bruch's 'Moses', premiered in January 1895, is a truly eloquent and uplifting piece very much in the 'Elijah' tradition although I found the choral writing a hint Mendelssohnian. Apparently, Brahms did not think very highly of it but Bruch revealed that it was the fruit of inner strength that enabled him to complete this work.
I enjoyed the work immensely notwithstanding Brahms' advice and found much to savour in the memorable tunes that permeate the solo numbers with Moses' death particularly moving. Both soloists and choir rise magnificently to the occasion, delivering performances that are grandiose yet saturated with a humanity that was so evident in Israel's rapport with God. The Russian Chamber Philharmonic play full bloodedly and with conviction under Jurgen Budday, who while keeping a tight reign on proceedings, allows the performance to flow with a natural ease.
An excellent project that deserves every plaudit for its unique Enterprise.

Gerald Fenech on Classical Net

Max Bruch · MosesMax Bruch · Moses
Max Bruch
M O S E S
Oratorium Op. 67 in Vier Teilen mit Peter Lika (Bass),
Birgitte Christensen (Sopran), Stefan Vinke (Tenor),
der Kantorei Maulbronn und der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg
Künstlerische Leitung: Jürgen Budday
Ein Konzertmitschnitt aus der Kirche des UNESCO-Weltkulturerbes Kloster Maulbronn
HD-Aufnahme · DDD · Spielzeit: 120 Min. 55 Sek.
Digitales Album · 15 Tracks
MP3

MP3 Album

320 kBit/sec.

EUR 19,80SpotifyDeezerNapsterApple MusicTIDALAmazon Digital MusiciTunes MasteredFor...Qobuz HDPrime Phonic HDeClassical HDPresto Classical HDReview

An excellent project and a grandiose Performance

K&K is not a label that comes readily to mind, but after listening to this version of Bruch's Oratorio, it is certainly one that should be given more scrutiny. German based, it is totally devoted to publishing outstanding concerts of mostly sacred works recorded live in the natural ambience of Maulbronn Monastery.
The aim of all this is to make the listener experience the intensity, not only of the music but of the occasion as well. Bruch's 'Moses', premiered in January 1895, is a truly eloquent and uplifting piece very much in the 'Elijah' tradition although I found the choral writing a hint Mendelssohnian. Apparently, Brahms did not think very highly of it but Bruch revealed that it was the fruit of inner strength that enabled him to complete this work.
I enjoyed the work immensely notwithstanding Brahms' advice and found much to savour in the memorable tunes that permeate the solo numbers with Moses' death particularly moving. Both soloists and choir rise magnificently to the occasion, delivering performances that are grandiose yet saturated with a humanity that was so evident in Israel's rapport with God. The Russian Chamber Philharmonic play full bloodedly and with conviction under Jurgen Budday, who while keeping a tight reign on proceedings, allows the performance to flow with a natural ease.
An excellent project that deserves every plaudit for its unique Enterprise.

Gerald Fenech on Classical Net

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