Hamburger Ratsmusik · Wach auf mein Geist

Cover
EUR 22,00
CD
Hamburger Ratsmusik:
Wach auf mein Geist

Werke aus dem Anhang des Dresdner Gesangbuchs von 1649
und Johann Rists "Himlische Lieder" (Lüneburg 1641/1642).

Ensemble Hamburger Ratsmusik:
Klaus Mertens (Bass-Bariton),
Ulrich Wedemeier (Theorbe),
Simone Eckert (Diskant- & Bass-Viola da gamba)

Ein Konzertmitschnitt aus der Kirche des
UNESCO-Weltkulturerbes Kloster Maulbronn

HD-Aufnahme · DDD · ca. 55 Minuten

Hörproben

Art Movie(s)

Werk(e) & Aufführung

W

er hätte das gedacht... in äußerst ansprechender, ja edler Weise verführt uns die Aufführung der Hamburger Ratsmusik zu einem Blick auf jene Werte, die heute mehr und mehr durch die vielfältigen Einflüsse unserer Umwelt ihre Berechtigung zu verlieren scheinen. Berührend, und vielleicht daher beruhigend, erfährt man beim Hören der Aufführung von Werten wie Anmut, Demut und Edelmut, welche dazumal den gleichen Stellenwert wie heutzutage Effizienz, Effektivität und Leistung einnahmen. Für mich persönlich eine der schönsten und ansprechendsten kammermusikalischen Konzerte innerhalb der Edition Kloster Maulbronn.

Josef-Stefan Kindler

D

ie „Hundert ahnmutig und sonderbar Geistliche Arien", gedruckt 1694 in Dresden, erzählen vom Atem Gottes, sinnbildlich dargestellt in den Winden Africus, Kaurus und dem „seidensanften West, der seinen Kuss den Rosen läßt". Diese Sammlung ist der ergänzende Anhang zu dem 18 Jahre älteren Dresdner Gesangbuch; Christoph Bernhard hat als Herausgeber und Komponist die Drucklegung nicht mehr erlebt.
Die Lieder waren nicht bestimmt für den Gemeindegesang - in der angespannten Zeit der Konversion August des Starken zum Katholizismus ohnehin ein heikles Thema - sondern für die protestantischen Hausandachten der übrigen fürstlichen Familie. Die Melodien sind kunstvoller als diejenigen anderer geistlicher Lieder dieser Zeit, die Basslinien äußerst phantasievoll und bemerkenswert die vereinzelten Instrumentalritornelle.
Eine zweite Liedsammlung des 17. Jahrhunderts widmet sich demselben Thema. Johann Rists „Himlische Lieder", gedruckt 1641/2 in Lüneburg, wurden vom Hamburger Ratsmusiker Johann Schop vertont. Beide standen in freundschaftlichem Kontakt zu Christoph Bernhard, der als Lieblingsschüler Heinrich Schützens veranlaßte, daß dieser die beiden auf seiner Reise nach Kopenhagen unterwegs kennenlernte.

Künstler

K

laus Mertens (Bass-Bariton) arbeitet zusammen mit vielen bedeutenden Spezialisten der sog. „Alten Musik" wie Ton Koopman, Frans Brüggen, Nicholas McGegan, Philippe Herreweghe, René Jacobs, Sigiswald Kuijken, Gustav Leonhardt, Nikolaus Harnoncourt, ebenso wie mit namhaften Dirigenten des klassischen Repertoires wie z B. Gary Bertini, Herbert Blomstedt, Sir Roger Norrington. Hieraus ergab sich eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern wie z.B. Amsterdam Baroque Orchestra, Concertgebouw-Orchester Amsterdam, Rotterdam Philharmonic Orchestra, den großen Orchestern Berlins, Gewandhaus-Orchester Leipzig, Dresdner Philharmonie, Tonhalle Orchester Zürich, Jerusalem Symphony Orchestra, Saint Louis Symphony Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra u.v.a.
Klaus Mertens gilt als namhafter und gefragter Interpret insbesondere der barocken Oratorienliteratur. So erfolgte unter verschiedenen Dirigenten die mehrfache Aufnahme der großen Bach’schen Vokalwerke. Im Oktober 2003 beendete er die Gesamteinspielung des Bachschen Kantatenwerkes. Dieses Projekt, welches sich über 10 Jahre erstreckte und mit dem auch große Tourneen in Europa, Amerika und Japan verbunden waren, markiert einen Höhepunkt in seiner sängerischen Karriere. Hier geschah es zum ersten Mal überhaupt, dass ein Sänger das gesamte vokale Œuvre Johann Sebastian Bachs dokumentierte und im Konzert sang.

U

lrich Wedemeier (Theorbe) studierte zunächst klassische Gitarre an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Klaus Hempel. Es folgte ein Studium für Lauteninstrumente bei Stephen Stubbs. Neben der internationalen Konzerttätigkeit als Solist und mit namhaften Ensembles der Alten Musik sind regelmäßige CD - und Rundfunkaufnahmen ein Schwerpunkt seiner Arbeit. Ulrich Wedemeier ist gefragter Gast vieler Opernhäuser. Als Spezialist für historische Gitarren spielt er auf seltenen Originalinstrumenten des 18. - und 19. Jahrhunderts.

S

imone Eckert (Diskant- und Bass- Viola da gamba) absolvierte ihr Musikstudium an der Musikhochschule Hamburg bei Professor Ingrid Stampa und an der Schola Cantorum Basiliensis bei Hannelore Mueller und Jordi Savall. Nach dem Abschluß mit dem Diplom für Alte Musik gründete sie 1991 das Ensemble Hamburger Ratsmusik. Seit 1992 ist sie Dozentin am Hamburger Konservatorium und leitet verschiedene Seminare für Viola da gamba in Deutschland und England. Als Herausgeberin Alter Musik veröffentlicht sie bei den Verlagen wie Dovehouse Editions, New York, dem Merseburger Verlag, Kassel u.a.. Regelmäßige Engagements führen sie an die Staatsoper Hamburg und als Solistin und Ensembleleiterin durch ganz Deutschland sowie in zahlreiche Länder Europas und Japan.

Reihe & Edition

A

uthentic Classical Concerts zu veröffentlichen, heisst für uns, herausragende Aufführungen und Konzerte für die Nachwelt festzuhalten und zu vermitteln. Denn Künstler, Publikum, Werk und Raum treten in einen intimen Dialog, der in Form und Ausdruck - in seiner Atmosphäre - einmalig und unwiederbringlich ist. Diese Symbiose, die Spannung der Aufführung dem Hörer in all ihren Facetten möglichst intensiv erlebbar zu machen, indem wir die Konzerte direkt in Stereo-Digital-HD aufzeichnen, sehen wir als Ziel, als Philosophie unseres Hauses. Das Ergebnis sind einzigartige Interpretationen von musikalischen und literarischen Werken, schlichtweg - audiophile Momentaufnahmen von bleibendem Wert. Blühende Kultur, dem Publikum vor Ort und nicht zuletzt auch Ihnen zur Freude, sind somit jene Werte, welche wir in unseren Editionen und Reihen dokumentieren.

Die Konzerte im UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Maulbronn, bieten in vielfacher Hinsicht die idealen Voraussetzungen für unser Bestreben. Es ist wohl vor allem die Atmosphäre in den von romantischem Kerzenlicht erhellten Gewölben, der Zauber des Klosters in seiner unverfälschten sakralen Ausstrahlung und Ruhe, die in ihrer Wirkung auf Künstler und Publikum diese Konzerte prägen. Renommierte Solisten und Ensembles der großen internationalen Bühnen sind gerne und vor allem immer wieder hier zu Gast - genießen es in der akustisch und architektonisch vollendeten Schönheit des Weltkulturerbes in exquisiten Aufführungen weltliche und sakrale Werke darzubieten, die wir in unserer Edition Kloster Maulbronn dokumentieren.

Andreas Otto Grimminger & Josef-Stefan Kindler, K&K Verlagsanstalt

Werke, Sätze & Titelliste

1. Konzertbeginn

2. Wach auf, mein Geist, erhebe dich
aus: Himlische Lieder, Lüneburg 1641
Johann Schop (ca. 1590-1667)

3. Gott, der du mit großer Macht
aus: Himlische Lieder, Lüneburg 1641
Johann Schop (ca. 1590-1667)

4. Merk auf, o sündig's Menschenkind
aus: Himlische Lieder, Lüneburg 1641
Johann Schop (ca. 1590-1667)

5. O Traurigkeit, o Herzeleid
aus: Himlische Lieder, Lüneburg 1641
Johann Schop (ca. 1590-1667)

6. Suite in G-Moll
für viola da gamba und B.c.
Aria - Sarabande - Aria Allegro
Gottfried Tielke (1668 bis nach 1700)

7. Da du wolltest von mir ziehen
aus: "Hundert ahnmutig und sonderbar Geistliche Arien", Dresden 1694
Christoph Bernhard (1627-1692)

8. Die sterbenden Lilien
aus: "Hundert ahnmutig und sonderbar Geistliche Arien", Dresden 1694
Christoph Bernhard (1627-1692)

9. Prelude - Allemande - Courante
für Theorbe solo, aus: Goess Ms, 1668
Christian Herwich (1609-1663)

10. Gleich wie ein junger Hirsch
aus: "Hundert ahnmutig und sonderbar Geistliche Arien" , Dresden 1694
Christoph Bernhard (1627-1692)

11. Allein nach dir, mein Herr und Gott
aus: "Hundert ahnmutig und sonderbar Geistliche Arien", Dresden 1694
Christoph Bernhard (1627-1692)

12. Gute Nacht! Du eitles Leben!
aus: "Hundert ahnmutig und sonderbar Geistliche Arien", Dresden 1694
Christoph Bernhard (1627-1692)

13. "Herr Jesu Christ, du höchstes Gut"
Variationen für Viola da gamba und B.c.
August Kühnel (1645-ca.1700)

14. Leb ich oder leb ich nicht
aus: "Hundert ahnmutig und sonderbar Geistliche Arien", Dresden 1694
Christoph Bernhard (1627-1692)

15. Ach, wie entgeistert sich mein Geist
aus: "Hundert ahnmutig und sonderbar Geistliche Arien", Dresden 1694
Christoph Bernhard (1627-1692)

16. Ballet
für Diskantgambe und B.c.
aus: „’T Uitnement Kabinet“, Amsterdam ca. 1655
Johann Schop (ca.1590-1667)

17. Der Tag ist hin
aus: "Hundert ahnmutig und sonderbar Geistliche Arien", Dresden 1694
Christoph Bernhard (1627-1692)

18. Alles vergehet, Musica bleibet bestehn
Alles, was irdisch ist, muß endlich vergehn
Musica bleibet in Ewigkeit bestehn.

Johann Rudolf Ahle (1625-1673)


Konzertdatum: 15. Juni 2006
Eine Produktion von Andreas Otto Grimminger & Josef-Stefan Kindler in Zusammenarbeit mit Jürgen Budday.
Tonmeister: Andreas Otto Grimminger
Mastering: Andreas Otto Grimminger & Josef-Stefan Kindler
Design & Abbildungen: Josef-Stefan Kindler

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Review

***** Eine wirklich wichtige Aufnahme von meditativen Juwelen
Das ist mal eine wirklich wichtige Aufnahme! Hamburg hatte vom 16. bis 18. Jahrhundert eine Fülle on geistlichen, meditativen Juwelen, Liedern, die heute in jedem evangelischen Gesangbuch zu finden sind. Leider sind sie oft dort gekürzt und verzerrt oder werden von der Gemeinde einfach abgesungen... Der hervorragende Oratorien-Bassist und Liederinterpret Klaus Mertens und die Hamburger Ratsmusik machen aus einer Auswahl dieser wunderschönen poetischen Betrachtungen in Musik eine einzigartige Live-Platte. Das ist was für den Herbstabend - die Blaetter treiben, die Kerze an und auf feine poetische Musik aus Hamburg um 1600 lauschen...
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Review

Ein beeindruckendes Konzert. Meine Empfehlung!
Deutsche geistliche Lieder und Arien sowie Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts erklangen im Jahre 2006 bei einem Konzerts der Hamburger Ratsmusik mit dem Sänger Klaus Mertens im Kloster Maulbronn. Die großen geistlichen Liedsammlungen, die damals entstanden, waren nicht zum Vortrag im Gottesdienst oder gar auf dem Konzertpodium, sondern ausschließlich für die häusliche Andacht bestimmt. Es war dies eine bewegte Zeit, in der um den rechten Glauben noch immer heftig gestritten wurde; nach dem Dreißigjährigen Krieg, der Entbehrungen, Not, Gewalt und Gefahr mit sich brachte, beschworen Adel und Bürgertum traditionelle Werte.

Josef-Stefan Kindler, der gemeinsam mit Andreas Otto Grimminger über das Label KuK Konzerte dokumentiert, begeistert sich im Beiheft zu dieser CD für das geistliche Lied jener Tage, und findet sein Anliegen durchaus aktuell: "In äusserst ansprechender, ja edler Weise verführt uns die Aufführung der Hamburger Ratsmusik zu einem Blick auf jene Werte, die heute mehr und mehr durch die vielfältigen Einflüsse unserer Umwelt ihre Berechtigung zu verlieren scheinen. Berührend, und vielleicht daher beruhigend, erfährt man beim Hören der Aufführung von Werten wie Anmut, Demut und Edelmut - welche dazumal den gleichen Stellenwert wie heutzutage Effizienz, Effektivität und Leistung einnahmen. Für mich persönlich eines der schönsten und ansprechendsten kammermusikalischen Konzerte innerhalb der Edition."

Klaus Mertens hat in diesem Programm Werke vorgetragen aus den "Hundert ahnmutig und sonderbar Geistlichen Arien" von Christoph Bernhard, gedruckt 1694 in Dresden, sowie aus den "Himmlischen Liedern" des Hamburger Ratsmusikers Johann Schop nach Texten des großen Barockpoeten Johann Rist, publiziert 1641/42 in Lüneburg. Dabei begleiteten den Sänger Simone Eckert, Viola da gamba, und Ulrich Wedemeier, ein Spezialist für historische Gitarren und Lauteninstrumente. Die beiden Musiker haben das Programm zudem durch Instrumentalwerke aus jener Zeit bereichert. Sie harmonieren ausgezeichnet mit dem Gesang des Bassbaritons, der im Bereich der "Alten" Musik zu Recht sehr gefragt ist. Mertens gestaltet die nur scheinbar schlichten Lieder wunderbar.

Es muss in der Tat ein beeindruckendes Konzert im Kloster Maulbronn gewesen sein. Etwas von dem besonderen Flair jenes Abend vermittelt auch diese CD. Meine Empfehlung!
ouverture - Der Klassik-Blog

***** Eine wirklich wichtige Aufnahme von meditativen Juwelen

ReviewDas ist mal eine wirklich wichtige Aufnahme!
Hamburg hatte vom 16. bis 18. Jahrhundert eine Fülle on geistlichen, meditativen Juwelen, Liedern, die heute in jedem evangelischen Gesangbuch zu finden sind. Leider sind sie oft dort gekürzt und verzerrt oder werden von der Gemeinde einfach abgesungen...
Der hervorragende Oratorien-Bassist und Liederinterpret Klaus Mertens und die Hamburger Ratsmusik machen aus einer Auswahl dieser wunderschönen poetischen Betrachtungen in Musik eine einzigartige Live-Platte. Das ist was für den Herbstabend - die Blaetter treiben, die Kerze an und auf feine poetische Musik aus Hamburg um 1600 lauschen...
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Ein beeindruckendes Konzert. Meine Empfehlung!

ReviewDeutsche geistliche Lieder und Arien sowie Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts erklangen im Jahre 2006 bei einem Konzerts der Hamburger Ratsmusik mit dem Sänger Klaus Mertens im Kloster Maulbronn. Die großen geistlichen Liedsammlungen, die damals entstanden, waren nicht zum Vortrag im Gottesdienst oder gar auf dem Konzertpodium, sondern ausschließlich für die häusliche Andacht bestimmt. Es war dies eine bewegte Zeit, in der um den rechten Glauben noch immer heftig gestritten wurde; nach dem Dreißigjährigen Krieg, der Entbehrungen, Not, Gewalt und Gefahr mit sich brachte, beschworen Adel und Bürgertum traditionelle Werte.
Josef-Stefan Kindler, der gemeinsam mit Andreas Otto Grimminger über das Label KuK Konzerte dokumentiert, begeistert sich im Beiheft zu dieser CD für das geistliche Lied jener Tage, und findet sein Anliegen durchaus aktuell: "In äusserst ansprechender, ja edler Weise verführt uns die Aufführung der Hamburger Ratsmusik zu einem Blick auf jene Werte, die heute mehr und mehr durch die vielfältigen Einflüsse unserer Umwelt ihre Berechtigung zu verlieren scheinen. Berührend, und vielleicht daher beruhigend, erfährt man beim Hören der Aufführung von Werten wie Anmut, Demut und Edelmut - welche dazumal den gleichen Stellenwert wie heutzutage Effizienz, Effektivität und Leistung einnahmen. Für mich persönlich eines der schönsten und ansprechendsten kammermusikalischen Konzerte innerhalb der Edition."
Klaus Mertens hat in diesem Programm Werke vorgetragen aus den "Hundert ahnmutig und sonderbar Geistlichen Arien" von Christoph Bernhard, gedruckt 1694 in Dresden, sowie aus den "Himmlischen Liedern" des Hamburger Ratsmusikers Johann Schop nach Texten des großen Barockpoeten Johann Rist, publiziert 1641/42 in Lüneburg. Dabei begleiteten den Sänger Simone Eckert, Viola da gamba, und Ulrich Wedemeier, ein Spezialist für historische Gitarren und Lauteninstrumente. Die beiden Musiker haben das Programm zudem durch Instrumentalwerke aus jener Zeit bereichert. Sie harmonieren ausgezeichnet mit dem Gesang des Bassbaritons, der im Bereich der "Alten" Musik zu Recht sehr gefragt ist. Mertens gestaltet die nur scheinbar schlichten Lieder wunderbar.
Es muss in der Tat ein beeindruckendes Konzert im Kloster Maulbronn gewesen sein. Etwas von dem besonderen Flair jenes Abend vermittelt auch diese CD. Meine Empfehlung!
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