ROSETTI: Sinfonie in G-Moll

Track

Cover
EUR 4,75
Antonio Rosetti (1750-1792):
Sinfonie in G-Moll, A 42

gespielt vom
Württembergischen Kammerorchester Heilbronn
Dirigent: Jörg Faerber

Ein Konzertmitschnitt aus der Kirche des
UNESCO-Weltkulturerbes Kloster Maulbronn

HD-Aufnahme · DDD · Gesamtspielzeit: 16:35 Minuten
Digitales Album · 4 Tracks

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von Antonio Rosetti, gespielt vom Württembergischen Kammerorchester. Dirigent: Jörg Faerber
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Werk(e) & Aufführung
Antonio Rosetti

A

ntonio Rosetti (* 1750 in Leitmeritz; † 30. Juni 1792 in Ludwigslust) war ein deutscher Komponist und Kapellmeister. Viele seiner Werke wurden später unter den Namen Anton Rösler (auch Anton Rössler) oder Franz Anton Rösler veröffentlicht. Antonio Rosetti wurde wahrscheinlich 1750 im nordböhmischen Leitmeritz geboren. Ein entsprechender Eintrag fehlt aber im Kirchenbuch. Daher wurde vermutet, dass er auch Anton Rös(s)ler geheißen haben könnte. Aber auch für diesen Namen ist kein Eintrag zu finden. Sein Heiratseintrag im Wallersteiner Kirchenbuch vermerkt nur den Namen Antonio Rosetti und den Geburtsort Leitmeritz. Er selbst hat sich - soweit bekannt - nie anders als Anton oder Antonio Rosetti genannt. Schon zu seinen Lebzeiten hieß es aber: "Wir Patrioten nennen ihn mit seinem Namen Rößler". Die in fast allen Nachschlagewerken zu findenden Angaben zur frühen Biographie entstammen dem Artikel Noch etwas von Rosetti (1792) in der von Heinrich Philipp Bossler herausgegebenen Musikalischen Korrespondenz. Obwohl diese Angaben größtenteils archivalisch bislang nicht untermauert werden konnten, sind sie doch als zuverlässig einzustufen, da Bossler in engem persönlichen Kontakt zu Rosetti stand. Bossler schreibt in dem betreffenden Artikel auch: Er "hieß nie Rösler, sondern von Geburt an Rosetti". Er zeigt aber dann durch eine Anekdote, dass es schon zu Rosettis Lebzeiten Verwechslungen gab, die anscheinend bewusst herbeigeführt wurden. Der häufig genannte Vorname Franz beruht auf einem Irrtum eines Musikwissenschaftlers, der einen Franz Anton Rösler, geboren 1746, für Antonio Rosetti hielt. Dieser Franz Anton Rösler war jedoch Schuhmacher. Seine musikalische Ausbildung erhielt Rosetti wahrscheinlich bei den Jesuiten in Prag. Danach führte er einige Zeit ein Wanderleben. Es gibt Belege, dass Rosetti Anfang der 1770er Jahre in Russland im Dienst eines Grafen Orlow stand. Seit Herbst 1773 war Rosetti als Diener und Musiker (Kontrabassist) in der Hofkapelle des Fürsten Kraft Ernst zu Oettingen-Wallerstein angestellt. Mozart hatte kurz zuvor vergeblich versucht, in den Dienst dieses Fürsten zu treten. Ende 1781 reiste Rosetti nach Paris, wo er mit seinen Kompositionen, unter anderem bei den Concert spirituel sehr erfolgreich war. In Paris entstanden mehrere Werke, die bei dortigen Verlagen veröffentlicht wurden. Im Mai 1782 kehrte er nach Wallerstein zurück. Zahlreiche seiner Werke erschienen in der Folge nicht nur bei Pariser, sondern auch bei anderen europäischen Verlagen im Druck. Er avancierte zu einem der beliebtesten Komponisten seiner Zeit. Nach dem Weggang von Joseph Reicha im Jahr 1785 wurde Rosetti zum Kapellmeister der Wallersteiner Hofkapelle ernannt; er hatte das Orchester vermutlich auch schon früher oft geleitet. Geplagt von ständigen Geldsorgen, wechselte er 1789 als Kapellmeister an den Hof des Herzogs von Mecklenburg-Schwerin in Ludwigslust. Rosettis Einkommen vervielfachte sich mit diesem Schritt; hinzu kamen noch verschiedene Naturalzulagen. Als Rosetti am 30. Juni 1792 starb, hinterließ er seine Frau und drei Töchter. Das Fürstenhaus setzte eine Rente aus, zwei von Rosettis Töchtern waren später als Hofsängerinnen angestellt. Der Verwaltungsjurist Karl Prosch war sein Enkel. Am 14. Dezember 1791 wurde anlässlich der Prager Trauerfeier für Wolfgang Amadeus Mozart ein Requiem von Rosetti aufgeführt, das dieser bereits 1776 auf den Tod der Gemahlin von Fürst Kraft-Ernst zu Oettingen-Wallerstein komponiert hatte.

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Künstler

D

as Württembergische Kammerorchester Heilbronn besteht seit 1960. Werke der Barockmusik, Klassik - auch in sinfonischer Besetzung - Streicherkompositionen der Romantik und frühen Moderne und auch Werke der Avantgarde werden aufgeführt. In allen wichtigen Konzertstädten der Welt musiziert das Orchester innerhalb von großen Tourneen oder bei Einzelkonzerten mit Solisten wie Anne-Sophie Mutter, Maurice André, Alfred Brendel, James Galway, Viktoria Mullova, Frank Peter Zimmermann, Thomas Quasthoff, Martha Argerich und Sharon Kam. Besonderen Wert legt das Orchester auch auf die Zusammenarbeit mit jungen Nachwuchssolisten.

J

örg Faerber, Chefdirigent des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn, wurde in Stuttgart geboren und erhielt dort seine Dirigentenausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik. Nach achtjähriger Tätigkeit als Theaterkapellmeister und Komponist für Bühne und Film gründete er 1961 das Württembergische Kammerorchester Heilbronn, das sich unter seiner Leitung zu einem der bedeutendsten europäischen Kammerorchester entwickelte. 1984 wurde Jörg Faerber das Bundesverdienstkreuz und 1986 der Professorentitel verliehen.

Reihe & Edition

A

uthentic Classical Concerts zu veröffentlichen, heisst für uns, herausragende Aufführungen und Konzerte für die Nachwelt festzuhalten und zu vermitteln. Denn Künstler, Publikum, Werk und Raum treten in einen intimen Dialog, der in Form und Ausdruck - in seiner Atmosphäre - einmalig und unwiederbringlich ist. Diese Symbiose, die Spannung der Aufführung dem Hörer in all ihren Facetten möglichst intensiv erlebbar zu machen, indem wir die Konzerte direkt in Stereo-Digital-HD aufzeichnen, sehen wir als Ziel, als Philosophie unseres Hauses. Das Ergebnis sind einzigartige Interpretationen von musikalischen und literarischen Werken, schlichtweg - audiophile Momentaufnahmen von bleibendem Wert. Blühende Kultur, dem Publikum vor Ort und nicht zuletzt auch Ihnen zur Freude, sind somit jene Werte, welche wir in unseren Editionen und Reihen dokumentieren.

Die Konzerte im UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Maulbronn, bieten in vielfacher Hinsicht die idealen Voraussetzungen für unser Bestreben. Es ist wohl vor allem die Atmosphäre in den von romantischem Kerzenlicht erhellten Gewölben, der Zauber des Klosters in seiner unverfälschten sakralen Ausstrahlung und Ruhe, die in ihrer Wirkung auf Künstler und Publikum diese Konzerte prägen. Renommierte Solisten und Ensembles der großen internationalen Bühnen sind gerne und vor allem immer wieder hier zu Gast - genießen es in der akustisch und architektonisch vollendeten Schönheit des Weltkulturerbes in exquisiten Aufführungen weltliche und sakrale Werke darzubieten, die wir in unserer Edition Kloster Maulbronn dokumentieren.

Andreas Otto Grimminger & Josef-Stefan Kindler, K&K Verlagsanstalt

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März 2012

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